ERWEITERUNG MUSEUM FÜR URGESCHICHTE

MUSEUM URGESCHICHTE

Das bestehende Schloss Asparn, das vor allem im Inneren eine komplexe Vielschichtigkeit aufweist, verfügt über ein relativ einheitliches äußeres Erscheinungsbild aus dem 18 Jahrhundert.
Die Entwurfsprämissen liegen darin, dieses äußere Erscheinungsbild unverändert zu lassen, im Inneren allerdings sinnvolle Verbesserungen in Rahmen von Umbauten (immer mit Bedacht auf den historischen Bestand) vorzunehmen, um so die Möglichkeiten für eine optimale, flexible Museumsnutzung zu schaffen.
Die Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes betrifft einerseits die bestehenden Fassaden, zum anderen aber auch den bestehenden Dachumriss.

Die Verbesserung im Inneren:
Die Verlagerung der Umbauten ins Innere wird dadurch ermöglicht, dass der neue Lift im Firstbereich des Seitentrakts konzipiert liegt und so die erforderlichen Höhen im Dachgeschoss aufgenommen werden können. Bei den Verbesserungsmassnahmen im Inneren wird zusätzlich danach getrachtet, die historischen Repräsentationsräume in den Obergeschossen des Haupttrakts unangetastet zu lassen.
Die Verbesserungen umfassen vorrangig die Attraktivierung und Optimierung der Wegeführung: Der Entwurf sieht die Schaffung von durchgängigen, kreuzungsfreien Rundgängen vor, um einerseits eine größtmögliche Nutzungsfreiheit zu gewährleisten, andererseits eine Erhöhung der Besucherfrequenz zu ermöglichen.

Schaffung von Barrierefreiheit:
Durch den Einbau des Liftes und dem Vorsehen von zusätzlichen Rampen im Vorbereich des Schlosses (Brücke) und in den Ausstellungsräumen wird der Besuch des Museums für Rollstuhlfahrer möglich.

PROJEKT:
ERWEITERUNG MUSEUM FÜR URGESCHICHTE

BEREICH:
MUSEUMSBAU

FERTIGSTELLUNG:
2012